Zukunft der Arbeit – wo sind die Grenzen der Digitalisierung?
Mit dem digitalen Wandel gehen große Unsicherheiten einher. Wir müssen lernen, die technologischen Veränderungen zu gestalten. Dabei sind viele Technologien Segen und Fluch zugleich. Die Entscheidung, wie Technologie genutzt wird, trifft der Mensch. Jeder Digitalisierung geht die Informatisierung voraus, also der Prozess, der die Gewinnung und Manipulation von Informationen zum Gegenstand hat. Die Informationen anschließend in einem Algorithmus, also einem Computerprogramm zu repräsentieren, ist nicht mehr allzu schwer. Neben der Handarbeit wurde in den letzten zwei Jahrzehnten vor allem die Kopfarbeit informatisiert. Wir wollen uns mit dem Prozess der Digitalisierung fallbezogen auseinandersetzen und aufzeigen, wo Vertrauensleute und Betriebsräte im Sinne menschenfreundlicher Arbeits welten genau hinschauen müssen.
Zukunft der Arbeit – wo sind die Grenzen der Digitalisierung?
Mit dem digitalen Wandel gehen große Unsicherheiten einher. Wir müssen lernen, die technologischen Veränderungen zu gestalten. Dabei sind viele Technologien Segen und Fluch zugleich. Die Entscheidung, wie Technologie genutzt wird, trifft der Mensch. Jeder Digitalisierung geht die Informatisierung voraus, also der Prozess, der die Gewinnung und Manipulation von Informationen zum Gegenstand hat. Die Informationen anschließend in einem Algorithmus, also einem Computerprogramm zu repräsentieren, ist nicht mehr allzu schwer. Neben der Handarbeit wurde in den letzten zwei Jahrzehnten vor allem die Kopfarbeit informatisiert. Wir wollen uns mit dem Prozess der Digitalisierung fallbezogen auseinandersetzen und aufzeigen, wo Vertrauensleute und Betriebsräte im Sinne menschenfreundlicher Arbeits welten genau hinschauen müssen.
Transformation im Büro
Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt schon heute große Veränderungen mit sich – nicht nur für die gewerblichen Bereiche der Industriearbeit, sondern in hohem Maße auch für die sogenannten indirekten Bereiche, etwa Verwaltungstätigkeiten oder Forschung und Entwicklung. Arbeitsinhalte und Stellenzuschnitte verändern sich durch intelligente Maschinen, Softwarewerkzeuge und neue Kommunikationsmöglichkeiten. Flache Hierarchien, agile Arbeitsorganisation und andere unter dem Stichwort »New Work« zusammengefasste Trends versprechen höhere Freiheitsgrade für Beschäftigte, verschärfen aber oft auch die indirekte Steuerung mittels Kennzahlen. Betroffen ist nicht nur die Art, sondern auch der Umfang der Arbeit: Rationalisierungseffekte werden laut aktuellen Studien insbesondere in »kognitiven Routinetätigkeiten« erwartet, aber auch im Bereich Forschung und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besprechen wir, wie die Durchsetzung selbstbestimmter, gesunder Arbeit in digitalisierten und flexibilisierten Arbeitsumgebungen gelingen und proaktiv gestaltet werden kann.
Transformation im Büro
Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt schon heute große Veränderungen mit sich – nicht nur für die gewerblichen Bereiche der Industriearbeit, sondern in hohem Maße auch für die sogenannten indirekten Bereiche, etwa Verwaltungstätigkeiten oder Forschung und Entwicklung. Arbeitsinhalte und Stellenzuschnitte verändern sich durch intelligente Maschinen, Softwarewerkzeuge und neue Kommunikationsmöglichkeiten. Flache Hierarchien, agile Arbeitsorganisation und andere unter dem Stichwort »New Work« zusammengefasste Trends versprechen höhere Freiheitsgrade für Beschäftigte, verschärfen aber oft auch die indirekte Steuerung mittels Kennzahlen. Betroffen ist nicht nur die Art, sondern auch der Umfang der Arbeit: Rationalisierungseffekte werden laut aktuellen Studien insbesondere in »kognitiven Routinetätigkeiten« erwartet, aber auch im Bereich Forschung und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund besprechen wir, wie die Durchsetzung selbstbestimmter, gesunder Arbeit in digitalisierten und flexibilisierten Arbeitsumgebungen gelingen und proaktiv gestaltet werden kann.
Neuaufteilung der Welt
Die Welt ist im Wandel: technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die globale Konkurrenz um Marktanteile und Standorte verschärft sich. Neue technologische Vernetzungsmuster, die Beweglichkeit der Kapitalströme und hohe, fixe Renditeerwartungen von Investoren treiben Veränderungen schneller voran als je zuvor. Wo bleibt dabei der »Faktor Mensch«? Treibt er als ökonomischer Selbstoptimierer diese Entwicklungen bewusst oder unbewusst mit voran? Verschenkt er sich an ein paar Internetkonzerne und Datensammelmaschinen oder ist er widerständig? Im Seminar beleuchten wir die Rolle der Politik und die Hintergründe ihrer Entscheidungen: Wer übt mit welchen Mitteln Einfluss aus? Gibt es sozial-ökologisch nachhaltige Konzepte für eine andere Politik? Wie verbinden NGOs und Gewerkschaften den Wunsch der Menschen nach einem guten Leben mit den betrieblichen, gesellschaftspolitischen und globalen Herausforderungen? Wir zeigen Basistrends, stellen unterschiedliche Positionen gegenüber, zeigen Zusammenhänge und reflektieren betriebliche sowie außerbetriebliche Handlungsmöglichkeiten.
Neuaufteilung der Welt
Die Welt ist im Wandel: technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die globale Konkurrenz um Marktanteile und Standorte verschärft sich. Neue technologische Vernetzungsmuster, die Beweglichkeit der Kapitalströme und hohe, fixe Renditeerwartungen von Investoren treiben Veränderungen schneller voran als je zuvor. Wo bleibt dabei der »Faktor Mensch«? Treibt er als ökonomischer Selbstoptimierer diese Entwicklungen bewusst oder unbewusst mit voran? Verschenkt er sich an ein paar Internetkonzerne und Datensammelmaschinen oder ist er widerständig? Im Seminar beleuchten wir die Rolle der Politik und die Hintergründe ihrer Entscheidungen: Wer übt mit welchen Mitteln Einfluss aus? Gibt es sozial-ökologisch nachhaltige Konzepte für eine andere Politik? Wie verbinden NGOs und Gewerkschaften den Wunsch der Menschen nach einem guten Leben mit den betrieblichen, gesellschaftspolitischen und globalen Herausforderungen? Wir zeigen Basistrends, stellen unterschiedliche Positionen gegenüber, zeigen Zusammenhänge und reflektieren betriebliche sowie außerbetriebliche Handlungsmöglichkeiten.
Neuaufteilung der Welt
Die Welt ist im Wandel: technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Die globale Konkurrenz um Marktanteile und Standorte verschärft sich. Neue technologische Vernetzungsmuster, die Beweglichkeit der Kapitalströme und hohe, fixe Renditeerwartungen von Investoren treiben Veränderungen schneller voran als je zuvor. Wo bleibt dabei der »Faktor Mensch«? Treibt er als ökonomischer Selbstoptimierer diese Entwicklungen bewusst oder unbewusst mit voran? Verschenkt er sich an ein paar Internetkonzerne und Datensammelmaschinen oder ist er widerständig? Im Seminar beleuchten wir die Rolle der Politik und die Hintergründe ihrer Entscheidungen: Wer übt mit welchen Mitteln Einfluss aus? Gibt es sozial-ökologisch nachhaltige Konzepte für eine andere Politik? Wie verbinden NGOs und Gewerkschaften den Wunsch der Menschen nach einem guten Leben mit den betrieblichen, gesellschaftspolitischen und globalen Herausforderungen? Wir zeigen Basistrends, stellen unterschiedliche Positionen gegenüber, zeigen Zusammenhänge und reflektieren betriebliche sowie außerbetriebliche Handlungsmöglichkeiten.
Künstliche Intelligenz erleben in der Lernfabrik
Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Auch in unseren Betrieben werden neue Technologien eingeführt, die unter diese Kategorie fallen. In diesem Seminar geht es um aktuelle Entwicklungen künstlicher Intelligenz. Welche Trends sind in den Betrieben schon zu erkennen, und welche werden aller Voraussicht nach in naher Zukunft eine Rolle spielen? Welche Auswirkungen haben diese für Beschäftigte und Betriebsrat? In Kooperation mit universitären Lern- und Forschungsfabriken werden diese Entwicklungen in einem realen Produktionsumfeld erlebbar gemacht. Die Besonderheit dieses Seminars liegt in der Kombination von theoretischem Input und der Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse in einem realen Arbeitsumfeld. Ziel ist es, Betriebsräte auf kommende Herausforderungen vorzubereiten und Gestaltungsmöglichkeiten des Betriebsverfassungsgesetzes im Sinne der Beschäftigten aufzuzeigen.
Herausforderung: Klimakrise
Vor der Corona-Krise waren die Folgen des Klimawandels und die ökologischen Überlebensfragen unseres Planeten ein zentrales Thema. In Talkshows, Schulen, Gewerkschaftsseminaren und auch in vielen Wohnzimmern wurde über die Art und Weise unseres Konsum- und Wachstumsmodells diskutiert. Die »fridays for future«-Bewegung mobilisierte und beeinflusste die politische Tagesordnung. Nun zeigt die Gesundheitskrise umso deutlicher, dass ein Umdenken hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Perspektive nötig ist. Sichtbar geworden ist die Notwendigkeit stabiler sozialer Sicherungssysteme, von Einkommensgerechtigkeit, fairem Welthandel und »grünen« Konjunkturprogrammen sowie die Bedeutung sozialer Beziehungen, Zeitwohlstand und Entschleunigung. Wir werden uns mit aktuellen Ansätzen zur Lösung der Klimakrise beschäftigen und das Handeln von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft untersuchen. Unsere eigenen Maßstäbe für ein gutes Leben werden das Kriterium sein, mit dem wir offizielle politische und wirtschaftliche Vorhaben bewerten. Wir machen uns mit sozial-ökologischen Reformalternativen und konkreten Ansätzen für eine solidarische Ökonomie und Nachhaltigkeit vertraut. Ziel ist es, sowohl bisherige politische Leitbilder zu prüfen als auch eigene Konsum- und Lebensweisen zu überdenken und betriebliche Handlungsansätze für mehr Nachhaltigkeit zu entwickeln.
Herausforderung: Klimakrise
Vor der Corona-Krise waren die Folgen des Klimawandels und die ökologischen Überlebensfragen unseres Planeten ein zentrales Thema. In Talkshows, Schulen, Gewerkschaftsseminaren und auch in vielen Wohnzimmern wurde über die Art und Weise unseres Konsum- und Wachstumsmodells diskutiert. Die »fridays for future«-Bewegung mobilisierte und beeinflusste die politische Tagesordnung. Nun zeigt die Gesundheitskrise umso deutlicher, dass ein Umdenken hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Perspektive nötig ist. Sichtbar geworden ist die Notwendigkeit stabiler sozialer Sicherungssysteme, von Einkommensgerechtigkeit, fairem Welthandel und »grünen« Konjunkturprogrammen sowie die Bedeutung sozialer Beziehungen, Zeitwohlstand und Entschleunigung. Wir werden uns mit aktuellen Ansätzen zur Lösung der Klimakrise beschäftigen und das Handeln von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft untersuchen. Unsere eigenen Maßstäbe für ein gutes Leben werden das Kriterium sein, mit dem wir offizielle politische und wirtschaftliche Vorhaben bewerten. Wir machen uns mit sozial-ökologischen Reformalternativen und konkreten Ansätzen für eine solidarische Ökonomie und Nachhaltigkeit vertraut. Ziel ist es, sowohl bisherige politische Leitbilder zu prüfen als auch eigene Konsum- und Lebensweisen zu überdenken und betriebliche Handlungsansätze für mehr Nachhaltigkeit zu entwickeln.