Betriebliche Arbeitsschutzorganisation (AuG II/Teil 2)

Die Verbesserung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordert, dass alle betrieblichen Akteur*innen ihren Aufgaben nachkommen. Dies gilt vorrangig für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung als Herzstück des Arbeitsschutzgesetzes. Das Seminar zeigt, wie nützlich dabei das Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten nach dem BetrVG ist. Anhand ausgewählter Handlungsfelder wie dem betrieblichen Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen und der arbeitsmedizinischen Vorsorge besprechen wir Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir fragen uns: Welche Aufgaben haben Betriebsärzt*innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung? Wie arbeiten Betriebsärzt*innen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit dem Betriebsrat zusammen? Wie beziehen wir Beschäftigte und externe Akteur*innen ein? Welche Rolle spielen das Arbeitssicherheitsgesetz und die DGUV Vorschriften 1 und 2?

Psychische Belastungen bei der Arbeit: Ermitteln – Beurteilen – Verhindern

Schuften bis zum Umfallen? Der Stress wächst: Zeitliche Spielräume in der Arbeit werden enger, die Personalausstattung knapper, das Klima rauer. Wie wirkt Stress auf den Menschen? Was genau sind arbeitsbedingte psychische Belastungen, und was können Betriebsrat und Beschäftigte tun, um sie zu verringern? Wir erarbeiten in diesem Seminar, wie sich psychische Belastungen, zum Beispiel widersprüchliche Arbeitsanweisungen, Zeit- und Termindruck oder Mängel in der Arbeitsorganisation auf den Menschen auswirken. Im nächsten Schritt prüfen wir unsere Möglichkeiten mit dem Arbeitsschutzgesetz, das den Arbeitgeber verpflichtet, alle am Arbeitsplatz auftretenden Gefährdungen, einschließlich der psychischen Belastungen, zu ermitteln und zu beurteilen. Du lernst verschiedene Instrumente zur Erfassung psychischer Belastungen kennen und prüfst sie auf betriebliche Nützlichkeit. Abschließend beraten wir über geeignete Maßnahmen zur Verminderung von psychischen Belastungen. Ziel des Seminars ist es, die Handlungsfähigkeit der betrieblichen Interessenvertretung und der Beschäftigten im Umgang mit psychischen Belastungen im Betrieb zu stärken.

Lärm und Lasten reduzieren

Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter*innen ergeben sich daraus viele Herausforderungen: Wie können wir Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze zur Verringerung der Gesundheitsbelastung verändern? Wie gestalten wir zum Beispiel mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz Montagearbeitsplätze menschengerecht? Im Seminar erfährst du, was die Gefährdungsbeurteilung für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit im Betrieb bringt, zum Beispiel mit einem Instrument, das die Arbeitsbedingungen an einem Arbeitsplatz prüft. Weiterhin lernst du die Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung bei körperlichen Belastungen am Arbeitsplatz kennen. Du bekommst Ideen für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieb lichen Arbeitsbedingungen nach dem Arbeitsschutzgesetz, dem Betriebsverfassungsgesetz und weiteren Rechtsquellen.

ONLINE: Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung (AuG II/Teil 1)

Wie können wir den Arbeits- und Gesundheitsschutz spürbar verbessern? Wie setzen wir Maßnahmen durch? Wie nutzen wir die Gefährdungsbeurteilung bei Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz? In diesem Seminar lernen wir, mit der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz längst zugesagte Schutzmaßnahmen durchzusetzen oder persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen. Du erfährst, wie du das Betriebsverfassungsgesetz nutzen kannst und welche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarisch bearbeitest du Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis zu Handlungsmöglichkeiten von Beschäftigten und betrieblicher Interessenvertretung.

Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung

Wie können wir den Arbeits- und Gesundheitsschutz spürbar verbessern? Wie setzen wir Maßnahmen durch? Wie nutzen wir die Gefährdungsbeurteilung bei Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz? In diesem Seminar lernen wir, mit der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz längst zugesagte Schutzmaßnahmen durchzusetzen oder persönliche Schutzausrüstung bereitzustellen. Du erfährst, wie du das Betriebsverfassungsgesetz nutzen kannst und welche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarisch bearbeitest du Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis zu Handlungsmöglichkeiten von Beschäftigten und betrieblicher Interessenvertretung.

Zusammenarbeit zwischen SBV und Betriebsrat in der Gefährdungsbeurteilung

Der Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung arbeiten zur Erfüllung ihrer Aufgaben – der Eingliederung schwerbehinderter Menschen und sonstiger besonders schutzbedürftiger Personen (§ 80 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG und § 178 Abs. 1 SGB IX) – eng zusammen. Gerade im Arbeits- und Gesundheitsschutz kommt dem eine besondere Bedeutung zu. Wie Arbeitsbedingungen in der Praxis unter Mitwirkung der Interessenvertretungen gestaltet bzw. verändert werden können, wollen wir entlang der Gefährdungsbeurteilung im Seminar aufzeigen.

Zusammenarbeit zwischen SBV und Betriebsrat in der Gefährdungsbeurteilung

Der Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung arbeiten zur Erfüllung ihrer Aufgaben – der Eingliederung schwerbehinderter Menschen und sonstiger besonders schutzbedürftiger Personen (§ 80 Abs. 1 Nr. 4 BetrVG und § 178 Abs. 1 SGB IX) – eng zusammen. Gerade im Arbeits- und Gesundheitsschutz kommt dem eine besondere Bedeutung zu. Wie Arbeitsbedingungen in der Praxis unter Mitwirkung der Interessenvertretungen gestaltet bzw. verändert werden können, wollen wir entlang der Gefährdungsbeurteilung im Seminar aufzeigen.

Teil 3: Gefährdungen durch Schutzmaßnahmen verhindern

Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen, für Betriebsrät*innen genauso wie für Betroffene. Welche Wirkungen auf den Menschen gehen von gefährlichen Arbeitsstoffen aus? Was ist eigentlich ein Gefahrstoff? Welche Methoden zur Ermittlung und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Kann der Einsatz von Gefahrstoffen vermieden werden, und welche Schutzmaßnahmen muss der Arbeitgeber treffen? In unserer Ausbildungsreihe gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Von einem Messtechniker der Berufsgenossenschaft und einem Chemiker erfahren wir, wie konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden können.

Teil 2: Gefährdungen und Gefahrstoffe messen und beurteilen

Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen, für Betriebsrät*innen genauso wie für Betroffene. Welche Wirkungen auf den Menschen gehen von gefährlichen Arbeitsstoffen aus? Was ist eigentlich ein Gefahrstoff? Welche Methoden zur Ermittlung und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Kann der Einsatz von Gefahrstoffen vermieden werden, und welche Schutzmaßnahmen muss der Arbeitgeber treffen? In unserer Ausbildungsreihe gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Von einem Messtechniker der Berufsgenossenschaft und einem Chemiker erfahren wir, wie konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden können.

Teil 1: Gefährdungen durch Gefahrstoffe ermitteln

Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen, für Betriebsrät*innen genauso wie für Betroffene. Welche Wirkungen auf den Menschen gehen von gefährlichen Arbeitsstoffen aus? Was ist eigentlich ein Gefahrstoff? Welche Methoden zur Ermittlung und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Kann der Einsatz von Gefahrstoffen vermieden werden, und welche Schutzmaßnahmen muss der Arbeitgeber treffen? In unserer Ausbildungsreihe gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Von einem Messtechniker der Berufsgenossenschaft und einem Chemiker erfahren wir, wie konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden können.