Jugend III – Andiamo! Gewerkschaftliche Arbeitskämpfe international
Klimakrise, Mobilitätswende, Transformation: Besonders wir als Auszubildende, JAVis, junge Beschäftigte oder Studierende stehen vor betrieblichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir bewegen uns im Spannungsfeld zwischen der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Umgestaltung klimaschädlicher Industrie. Können wir in der aktuellen Wirtschaftsweise zu einer befriedigenden Lösung dieses Widerspruchs kommen? Wie positionieren wir uns politisch? Dazu wollen wir den Blick für internationale Zusammenhänge öffnen und uns damit auseinandersetzen, wie Interessenverbände und -organisationen sowie soziale Bewegungen in anderen Ländern mit diesen Fragen umgehen. In der zweiten Seminarwoche ist eine Exkursion ins Ausland vorgesehen, sofern es thematisch passend und organisatorisch möglich ist.
Jugend III – Andiamo! Gewerkschaftliche Arbeitskämpfe international
Klimakrise, Mobilitätswende, Transformation: Besonders wir als Auszubildende, JAVis, junge Beschäftigte oder Studierende stehen vor betrieblichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir bewegen uns im Spannungsfeld zwischen der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Umgestaltung klimaschädlicher Industrie. Können wir in der aktuellen Wirtschaftsweise zu einer befriedigenden Lösung dieses Widerspruchs kommen? Wie positionieren wir uns politisch? Dazu wollen wir den Blick für internationale Zusammenhänge öffnen und uns damit auseinandersetzen, wie Interessenverbände und -organisationen sowie soziale Bewegungen in anderen Ländern mit diesen Fragen umgehen. In der zweiten Seminarwoche ist eine Exkursion ins Ausland vorgesehen, sofern es thematisch passend und organisatorisch möglich ist.
Jugend III – Andiamo! Gewerkschaftliche Arbeitskämpfe international
Klimakrise, Mobilitätswende, Transformation: Besonders wir als Auszubildende, JAVis, junge Beschäftigte oder Studierende stehen vor betrieblichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir bewegen uns im Spannungsfeld zwischen der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Umgestaltung klimaschädlicher Industrie. Können wir in der aktuellen Wirtschaftsweise zu einer befriedigenden Lösung dieses Widerspruchs kommen? Wie positionieren wir uns politisch? Dazu wollen wir den Blick für internationale Zusammenhänge öffnen und uns damit auseinandersetzen, wie Interessenverbände und -organisationen sowie soziale Bewegungen in anderen Ländern mit diesen Fragen umgehen. In der zweiten Seminarwoche ist eine Exkursion ins Ausland vorgesehen, sofern es thematisch passend und organisatorisch möglich ist.
Jugend II – Zwischen Solidarität und Konkurrenz – Teil 1
Unser Jugend-II-Seminar ist ein Herzstück unserer gesellschaftspolitischen Jugendbildungsarbeit. Wir erarbeiten uns ausgehend von eigenen Erfahrungswerten eine Analyse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht der Beschäftigten und stärken in vielfältigen Methoden politische, inhaltliche und soziale Kompetenzen. Das Seminar mit zwei einwöchigen Modulen richtet sich an Teilnehmende, die nicht an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen können, weil ihnen die Freistellungsmöglichkeiten fehlen oder andere Gründe wie Erziehungs- und Pflegearbeit vorliegen. Wichtig: Teil 2 kann nur nach Teil 1 besucht werden, und beide Teile sind notwendig, um ein Jugend-II-Seminar zu ersetzen.
Jugend II – Zwischen Solidarität und Konkurrenz – Teil 1
Unser Jugend-II-Seminar ist ein Herzstück unserer gesellschaftspolitischen Jugendbildungsarbeit. Wir erarbeiten uns ausgehend von eigenen Erfahrungswerten eine Analyse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht der Beschäftigten und stärken in vielfältigen Methoden politische, inhaltliche und soziale Kompetenzen. Das Seminar mit zwei einwöchigen Modulen richtet sich an Teilnehmende, die nicht an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen können, weil ihnen die Freistellungsmöglichkeiten fehlen oder andere Gründe wie Erziehungs- und Pflegearbeit vorliegen. Wichtig: Teil 2 kann nur nach Teil 1 besucht werden, und beide Teile sind notwendig, um ein Jugend-II-Seminar zu ersetzen.
Jugend II – Zwischen Solidarität und Konkurrenz – Teil 2
Unser Jugend-II-Seminar ist ein Herzstück unserer gesellschaftspolitischen Jugendbildungsarbeit. Wir erarbeiten uns ausgehend von eigenen Erfahrungswerten eine Analyse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht der Beschäftigten und stärken in vielfältigen Methoden politische, inhaltliche und soziale Kompetenzen. Das Seminar mit zwei einwöchigen Modulen richtet sich an Teilnehmende, die nicht an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen können, weil ihnen die Freistellungsmöglichkeiten fehlen oder andere Gründe wie Erziehungs- und Pflegearbeit vorliegen. Wichtig: Teil 2 kann nur nach Teil 1 besucht werden, und beide Teile sind notwendig, um ein Jugend-II-Seminar zu ersetzen.
Jugend II – Zwischen Solidarität und Konkurrenz – Teil 2
Unser Jugend-II-Seminar ist ein Herzstück unserer gesellschaftspolitischen Jugendbildungsarbeit. Wir erarbeiten uns ausgehend von eigenen Erfahrungswerten eine Analyse von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus Sicht der Beschäftigten und stärken in vielfältigen Methoden politische, inhaltliche und soziale Kompetenzen. Das Seminar mit zwei einwöchigen Modulen richtet sich an Teilnehmende, die nicht an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen können, weil ihnen die Freistellungsmöglichkeiten fehlen oder andere Gründe wie Erziehungs- und Pflegearbeit vorliegen. Wichtig: Teil 2 kann nur nach Teil 1 besucht werden, und beide Teile sind notwendig, um ein Jugend-II-Seminar zu ersetzen.
Arbeit zwischen Herrschaft und Eigensinn
Arbeitsabläufe in Industriebetrieben haben meistens ein klares Ziel: hohe Stückzahlen und effiziente Produktion. Doch was passiert mit den Menschen, die Tag für Tag in der Industrie arbeiten? Wie wirkt sich Industriearbeit auf Menschen aus? Was machen Bandarbeit, Taktzahlen und Co. mit unserer Gesundheit und unserer Psyche? Wer beherrscht das Fabriksystem, und wo haben wir Chancen, selbst Entscheidungen zu treffen und mitzubestimmen? Basierend auf euren betrieblichen Erfahrungen erarbeiten wir unser Verständnis von Entfremdung und Selbstverwirklichung in lohnabhängiger Arbeit. Im Anschluss diskutieren wir, wie sich Industriearbeit menschenwürdiger gestalten lässt.
„Solidarität? Tamam, hayde!“ – Lernen aus migrantischen Kämpfen“
Mitte der 1950er Jahre begann in der Bundesrepublik Deutschland eine Phase des massiven wirtschaftlichen Aufschwungs. Jedoch fehlte es an Arbeitskräften. Durch das Anwerben von sogenannten Gastarbeiter*innen wurden personelle Engpässe in den Betrieben behoben. Viele von ihnen arbeiteten oft unter schlechteren Bedingungen als ihre deutschen Kolleg*innen, wohnten in alten Baracken und hatten kaum Kontakt zu der Mehrheitsgesellschaft. In den 1970er Jahren entlud sich die Unzufriedenheit über diese ungerechten Zustände in »Wilden Streiks« von Migrant*innen. Ziele waren gleiche Bezahlung, eine generelle Gleichstellung und die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Auch die Gewerkschaften lernten hierbei einiges dazu. Viele Gastarbeiter*innen blieben in Deutschland und bauten sich ein Leben und eine Zukunft auf. Ihre Kinder und Enkelkinder sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Themen Gastarbeit, Rassismus und Ungerechtigkeitserfahrungen sind bis heute prägend für ganze Generationen von Migrant*innen. In dem Seminar beleuchten wir, wie die historischen Entwicklungen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, aber auch auf unsere persönlichen und familiären Biografien haben. Wir fragen uns, welche Rolle Rassismus damals und heute gespielt hat und wie wir es schaffen, durch unser Engagement eine vielfältige und offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander im Betrieb zu stärken.
„Solidarität? Tamam, hayde!“ – Lernen aus migrantischen Kämpfen“
Mitte der 1950er Jahre begann in der Bundesrepublik Deutschland eine Phase des massiven wirtschaftlichen Aufschwungs. Jedoch fehlte es an Arbeitskräften. Durch das Anwerben von sogenannten Gastarbeiter*innen wurden personelle Engpässe in den Betrieben behoben. Viele von ihnen arbeiteten oft unter schlechteren Bedingungen als ihre deutschen Kolleg*innen, wohnten in alten Baracken und hatten kaum Kontakt zu der Mehrheitsgesellschaft. In den 1970er Jahren entlud sich die Unzufriedenheit über diese ungerechten Zustände in »Wilden Streiks« von Migrant*innen. Ziele waren gleiche Bezahlung, eine generelle Gleichstellung und die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Auch die Gewerkschaften lernten hierbei einiges dazu. Viele Gastarbeiter*innen blieben in Deutschland und bauten sich ein Leben und eine Zukunft auf. Ihre Kinder und Enkelkinder sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Themen Gastarbeit, Rassismus und Ungerechtigkeitserfahrungen sind bis heute prägend für ganze Generationen von Migrant*innen. In dem Seminar beleuchten wir, wie die historischen Entwicklungen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, aber auch auf unsere persönlichen und familiären Biografien haben. Wir fragen uns, welche Rolle Rassismus damals und heute gespielt hat und wie wir es schaffen, durch unser Engagement eine vielfältige und offene Gesellschaft und ein solidarisches Miteinander im Betrieb zu stärken.