Einführung

Im Rahmen der medienpolitischen Arbeit des Bildungszentrums ist ein Chatbot auf der Basis des Messengers Telegram entwickelt worden, mit dem Programme und Haltungen rund um das Thema Datensicherheit erlernt werden können. In regelmäßigen Abständen führt das Bildungszentrum Online-Seminare durch, die eine Einführung in die Benutzung der Chatbot-Simulation geben.

Den Bot kann man mit einem Klick auf diesen Link  https://t.me/dieliste_bot starten. Anschließend wird man gefragt, ob die Seite direkt mit Telegram geöffnet werden soll, ist Telegram noch nicht auf deinem Smartphone installiert, wird auch das automatisch initiiert.

Anschließend startet ein vorbereiteter Dialog, der am Schluss meistens mit 2-4 Möglichkeiten endet. Sobald man sich für eine der vorgestellten Möglichkeiten entschieden hat, interagiert der Bot erneut mit dir.

Der Kommunikationsverlauf wird nicht gelöscht. Wenn du also zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine andere Abzweigung ausprobieren möchtest, kannst du jeder Zeit aus dem frühreren Verlauf eine andere Möglichkeit auswählen. Dann wird der Bot auch darauf reagieren.

Wenn du dich gut mit deinem Smartphone (Android oder Apple) auskennst, solltest du den Bot ausschließlich damit spielen können. Vielleicht ist es aber auch für dich einfacher, auf den Computer (Windows, Linux, MacOS) umzusteigen. Dann empfehlen wir dir, Telegram auch auf deinem Computer zu installieren oder es in deinem Bowser zu benutzen.

Beschreibung

Ist das Internet wirklich so gefährlich, wie immer alle sagen? Die Antwort wäre, wer sich verantwortungsbewußt im Netz bewegen kann ist klar im Vorteil. Dann ist es möglich, Risiken einzuschätzen und Chancen zu nutzen. Ganz ohne technische Kompetenzen wird man genau so wenig auskommen, wie ohne den Einsatz des gesunden Menschenverstandes.

Wir möchten dich mit auf eine Reise zu den Daten nehmen. Dir zeigen, wie und wann du sorgsam damit umgehen solltest und welche Vorkehrungen du treffen kannst, um ein wenig mehr Kontrolle über deine Daten zu gewinnen. Dazu wollen wir dir Tools zeigen, mit denen du Transparenz zu deinen unfreiwilligen Datenspenden herstellen kannst, dir erklären, wie Passwörter verwaltet und Speichergeräte verschlüsselt werden können. Dabei wollen wir es so einfach wie möglich erklären, im besten Fall so lange, bis du es verstanden hast.

Mit dem Messenger Telegram wirst du die Möglichkeit haben, das Gelernte in einer Simulation praktisch anzuwenden. Dafür haben wir einen Bot, also einen Kommunikations-Roboter entwickelt, der dich in eine Welt entführt, in der auch du etwas zu verbergen haben wirst.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich den Bot starten?

Antwort: Du kannst mit diesem Link  https://t.me/dieliste_bot den Bot starten. Danach wird Telegram aufgerufen, dort geht es dann auch sofort los.

Kann ich das Spiel auch auf dem Computer spielen?

Antwort: Ja, das kannst du machen, wir empfehlen dir dann aber auch Telegram auf deinem Computer zu installieren oder im Browser aufzurufen. Du findest Telegram für deinen Computer auf der Telegram-Webseite.

Welche Programme brauche ich?

Antwort: Wir haben dir alle Programme, die du zur Lösung dieses Spiels brauchst auf dieser Seite unter „Tools für die Bot-Simulation“ zusammen gestellt.

Tools für die Bot-Simulation

Um die Bot-Simulation zu spielen, sind verschiedene Programme nötig:

  • Telegram
  • Browser
  • Tor-Browser
  • Keepass
  • eventuell zip-Programm

Du kannst die Simulation vollständig auf dem Handy spielen. Es ist aber auch möglich, zwischen dem Smartphone und eine PC oder Mac zu wechseln.

Wenn du auf einem Computer spielen willst, empfehlen wir Telegram dort auch zu installieren. Der Bot funktioniert dort genauso, wie auf deinem Handy.

Telegram

Telegram ist der Messenger, so ähnlich wie WhatsApp, auf dem der Bot mit dir kommunizieren wird. Du musst das Programm also auf deinem Handy/PC installiert haben.

Tor Browser

Tor steht für The Onion Router. Es handelt sich um einen Teil des Internets, das aufgebaut ist wie eine Zwiebel (engl. Onion). Wer dort eine Webseite aufruft, wird über verschiedene andere Server geroutet, also geleitet, bis man endlich die Webseite auf dem Zielserver abruft. Dabei vergisst jeder Router wer ihn angefragt hat. Dadurch ist nach der 3 oder 4 Zwiebelschale nicht mehr nachvollziehbar, wer die Daten angefragt hat. Dadruch wird Anonymität möglich, die wir aus dem “normalen” Web nicht kennen. Dort sind wir immer mit einer eindeutigen Kennung unterwegs, die von Server zu Server weitergereicht wird.

Keepass

Wer sich all die Passwörter, die im Internet benötigt werden nicht merken kann, braucht einen Passwortmanager. Dadurch ist es möglich, für jeden einzelnen Dienst ein eigenes Passwort zu vergeben. Der Passwortmanager Keepass ist einer von vielen Möglichkeiten. Im Spiel haben wir darauf zurückgegriffen, weil man ihn kostenlos nutzen kann.