Umkämpfte Arbeit- umkämpfte Gesellschaft

Neujahresforum Politische Bildung 6-9. Januar 2026 Deutschland steckt in der Krise: Während Unternehmen Marktanteile verlieren, sind die Infrastruktur und die soziale Dasein-Versorgung in einem katastrophalen Zustand. Schuld daran haben laut Kapitalseite und großer Teile der Politik die Beschäftigten, die nicht flexibel und günstig genug arbeiten, die Betriebsräte und Sozialpartner, die Veränderungen blockieren sowie jungen Menschen, denen die Arbeitsmotivation fehlen, und Bürgergeldempfänger*innen, die „der Gesellschaft“ ebenso auf der Tasche liegen würden wie Geflüchtete. Die Angst um die Zukunft wird so als Spaltung- Instrument genutzt, während demokratische Rechte angegriffen werden, Arbeitsplätze abgebaut oder gar ganze Standorte geschlossen werden. Wenn der Staat weniger Ausgaben und die Unternehmen wieder mehr Gewinne einstreichen, wird es besser für uns alle – so das trügerische Versprechen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen und gemeinsam darüber diskutieren, wie Angriffe auf einzelne Gruppen von Menschen und Belegschaften letztlich Angriffe auf uns alle sind. Wir wollen betrieblich, tariflich sowie politische Auseinandersetzungen zusammendenken und eigene Strategien gegen die Angriffe von Politik und Kapital entwickeln – damit aus dem Schlagwort „Solidarität“ Hoffnung und Handeln erwächst. Themen im Forum Zielgruppe Aktive und interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Delegiertenversammlung, Ortsvorstandsmitglieder, Referent*innen. SEMINARLEITUNG: Miriam Thomsen, Malte Müller, Moritz Müller Kontakt Melanie Zimmer+49 2324 706 368melanie.zimmer@igmetall.de IG Metall Bildungszentrum SprockhövelOtto-Brenner-Straße 100, 45549 Sprockhövelwww.igmetall-sprockhoevel.de Freistellung/Anmeldung/Kosten
Wir sichern Beschäftigung!

IG Metall Beschäftigungssicherungstagung 23.10.2025 in Frankfurt Viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe geraten zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was oft zu Arbeitsplatzverlusten durch Verlagerungen, Schließungen oder Insolvenzen führt. Diese Entwicklungen betreffen nahezu alle Branchen und Regionen im Organisationsbereich der IG Metall und setzen bestehende Tarifverträge und beschäftigte unter Druck. Wie lassen sich diese Entwicklungen im Sinne der Beschäftigten und Mitglieder abmildern, verhindern oder sogar zukunftsgerichtet gestalten? Wir zeigen euch auf der Tagung beim Landessportbund in Frankfurt a.M. anhand konkreter Fälle, mit welchen Vorgehensweisen und Instrumenten das Team IG Metall Arbeitsplätze sichern oder Restrukturierungen so gestalten, dass die Standorte gestärkt in die Zukunft blicken können. Weitere Infos und Anmeldung
Sprockhöveler Bündnis für Demokratie und Menschenwürde

Unser IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel ist einer von 26 Bündisparter:innen, die sich am Samstag, 06. September 2025 an der Demonstration für Demokratie und Menschenwürde beteiligt haben. Eine Fußgänger- und eine Fahrrad-Demo machten sich auf den Weg, trafen sich auf der Hauptstraße und gingen dann gemeinsam zum KiFaz am Busbahnhof zur Abschlusskundgebung. Die Polizei schätzte die Anzahl der Teilnehmenden an der Demonstration auf 400 Personen. Bereits in der Sitzung des Rates der Stadt Sprockhövel am 12. Dezember 2024 wurde auf Initiative der Bürgermeisterin Sabine Noll die „Sprockhöveler Erklärung für Demokratie und Menschenwürde“ einstimmig beschlossen. Die Erklärung ist die klare Positionierung gegen jede Form von Diskriminierung. Dort heißt es: „Sprockhövel hat keinen Platz für Rassismus. Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung werden nicht akzeptiert“. Es ist unser gewerkschaftliches Selbstverständis für ein solidarisches und konstruktives Miteinander einzustehen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Pass. Wir sind aktiv gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und gegen gesellschaftliche Spaltungsversuche von Rechts. Mit der Sprockhöveler Erklärung unterstützen wir ein weiteres Zeichen für Demokratie, für Viefalt und für Menschenwürde.
Neues Online-Seminar zur geänderten Gefahrstoffverordnung

Nach wie vor ist das Arbeiten mit (krebserzeugenden) Gefahrstoffen ist in den meisten Produktionsbetrieben weit verbreitet. Oft entstehen Gefahrstoffe auch „unbemerkt“ im laufenden Betrieb.Aus Sicht der IG Metall ist klar: Der Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Bestandteil von guter Arbeit.Das online-Seminar gibt euch einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen der Gefahrstoffverordnung, thematisiert die praktische Umsetzung der Verordnung im Betrieb und gibt die Möglichkeit für Rückfragen und Erfahrungsaustausch. Weitere Infos und Anmeldung
Arbeits- und Gesundheitsschutz aktuell: Die Veränderungen in der Gefahrstoffverordnung
Das Arbeiten mit (krebserzeugenden) Gefahrstoffen ist in den meisten Produktionsbetrieben nach wie vor weit verbreitet. Oft entstehen Gefahrstoffe auch „unbemerkt“ im laufenden Betrieb, etwa bei der Bearbeitung von hochlegierten Stählen wie dem Schweißen oder Entgraten. Und auch das Thema Asbest ist weiterhin aktuell. Obwohl bereits 1993 verboten, sind die krebserzeugenden Fasern im aktuellen Gebäudebestand noch mehr oder weniger fester Bestandteil von Wärmedämmungen, Wandputzen, Fensterkitten und vielen anderen Baustoffen. Das ist höchst gefährlich, insbesondere wenn Asbest bei baulichen Maßnahmen freigesetzt wird. Aus Sicht der IG Metall ist klar: Der Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Bestandteil von guter Arbeit. Klare Sicherheitsstandards für den betrieblichen Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen und Asbest sind unverzichtbar. Entsprechende Mindestanforderungen sind in Deutschland vor allem in der Gefahrstoffverordnung geregelt. Seit Dezember 2024 liegt nun eine neue Fassung dieser Verordnung vor. Die nächsten Änderungen stehen jedoch bereits an – wir werden also auch einen Blick auf die Ende 2025 vorgesehenen Neuerungen werfen. Das online-Seminar gibt euch einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen der Gefahrstoffverordnung, thematisiert die praktische Umsetzung der Verordnung im Betrieb und gibt die Möglichkeit für Rückfragen und Erfahrungsaustausch. Ablauf: 09:00 Uhr Neue Grenzwerte, Konzentrationen und Anforderungen aus der Gefsahrstoffverordnung 10:45 Uhr Regelungen zu Arbeiten mit Asbest 11:30 Uhr Diskussion und Nachfragen 12:00 Uhr Strategien für die betriebliche Praxis 12:30 Uhr Seminarende Termin:Freitag 21.11.2025Von 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr Preis:285,- € Onlineseminar (Ust.-frei) Seminarnummer:SX014625WEB Zielgruppe:Betriebsräte und Mitglieder der SBV mit Vorkenntnissen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Freistellungsarten:§ 37 (6) BetrVG§179 (4) SGB IX Seminarleitung:Rosi Schneider, Heinz Fritsche, Arbeits- und Gesundheitsschutz Bildungszentrum Sprockhövel Anmeldung:
Neue IG Metall-Bildungsprogramme 2026 veröffentlicht

Die IG Metall hat die neuen Bildungsprogramme für 2026 bereitgestellt. Diese richten sich wahlweise an “Aktive in Betrieb und Gesellschaft” ebenso wie an Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen (SBVen) und Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAVen). Zudem sind die Programme für 2025 weiterhin abrufbar. Themen-Highlights:
„Fachtagung Gute Arbeit“ 10.12. – 12.12.2025

Aktive im betrieblichen Handlungsfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz treffen sich zum inhaltlichen Austausch und Netzwerken am Jahresende im IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel. Wir planen mit folgenden Schwerpunkten – aktuelle Entwicklungen werden wir selbstverständlich einfließen lassen: Donnerstag, 11.12.2025 09:00 UhrEröffnung, Begrüßung und Einstieg in die FachtagungHandlungsfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz 09:30 UhrZukünftige Herausforderungen im ArbeitsschutzProf. Dr. Rolf Ellegast, Institutsdirektor Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Institut für Arbeitsschutz 11:10 UhrGesunde digitale Arbeit: GestaltungsgrundsätzeProf. Dr. Nico Dragano, Direktor des Universitätsklinikum Düsseldorf 12:30 – 14:00 Uhr Mittagspause 14:00 UhrNeues aus dem Arbeits- und GesundheitsschutzHandlungsfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz 16:00 Uhr,,Yes, we burn“ – Theater ExtrameileSatirisches Theaterstück zur schönen neuen ArbeitsweltMartina Frenzel, Diplom-Psychologin und Ensemble 17:30 Abendessen 19:00 Uhr – 20:30 Uhr Abendveranstaltung: Weihnachtsmarkt und „Kneipen“-Quiz Freitag, 12.12.2025 09:00 UhrEinstieg in den zweiten Tag 09:15 UhrWas kann die Arbeitsmedizin zur Gefährdungsbeurteilung beitragen?Dr. med. Ingolf Hosbach, Stellv. Leiter der Poliklinik, Leiter der MesotheliomtherapieInstitut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA), DGUV 10:50 Uhr SBV und BR – Betriebliches Zusammenwirken bei der GefährdungsbeurteilungMarkus Sistenich, Gesamtvertrauensperson der schwerbehinderten Menschen Ford Werke GmbHMario Utess, Juristischer Berater des GBR Ford-Werke GmbH und Rechtsanwalt 12:00 UhrAbschluss und VerabschiedungHandlungsfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz 12:30 Uhr Mittagessen Termin:11.12. – 12.12.2025Anreise am Mittwoch 10.12.2025Ende Freitag ca. 12:30 Uhr Ort:IG Metall Bildungszentrum SprockhövelOtto-Brenner-Str. 10045549 Sprockhövel Preis in Präsenz:620,- € Präsenzseminar (Ust.-frei)220,- € Verpflegung (zzgl. Ust.)240,- € Übermnachtung (zzgl. Ust.) Preis online:580,- € Onlineseminar Ust.-frei) Zielgruppe:Betriebsräte und Mitglieder der SBV, die im Betrieb mit der Gestaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes betraut sind und bereits über die grundlegenden Kenntnisse imArbeits- und Gesundheitsschutz verfügen. Freistellung:§ 37 (6) BetrVG§ 179 (4)SGB IX Seminarnummern:Präsenzseminar SX15025Online-Seminar SX015025WEB Anmeldung
Online-Seminar: Betriebsvereinbarung Arbeitsmedizin – was ist regelungsbedürftig?

27.06.2025 von 09:00 Uhr bis 12:30 Uhr Ziemlich genau 50 Jahre lang prägten die sogenannten „G-Sätze“ der Berufsgenossenschaften die Untersuchungspraxis in der Arbeitsmedizin. Obwohl sie nie mehr als pure Empfehlungen für Arbeitsmedizinische Vorsorgen und Untersuchungen waren, fanden sie in den Unternehmen breite Anwendung. Spätestens mit der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) begann aber ein grundlegender Wandel. Die Rechte der Beschäftigten gegenüber dem Betriebsarzt oder der Betriebsärztin wurden deutlich gestärkt. Da die ArbMedVV viele Dinge abschließend regelt, reduzieren sich die Mitbestimmungsrechte der Betriebsrät*innen. Trotzdem besteht in vielen Unternehmen der Wunsch, die regelungsoffenen Aspekte in einer Betriebsvereinbarung zu regeln. Eine solche Vereinbarung bietet darüber hinaus die Gelegenheit, den konkreten Umgang mit der arbeitsmedizinischen Vorsorge für alle Beteiligten unmissverständlich festzulegen. Im Seminar wollen wir deshalb mit euch die rechtlichen Grundlagen und die Bedeutung der neuen Arbeitsmedizinischen Empfehlungen besprechen. Daraus werden wir Eckpunkte für eine mögliche Betriebsvereinbarung entwickeln. Anschließend wollen wir mit euch zusammen eine Strategie für die betriebliche Praxis beraten. Weiter Infos und zur Anmeldung
7. Sprockhöveler Arbeitsrechtstage vom 25.05. – 28.05.2025

Auch in diesem Jahr finden die 7. Sprockhöveler Arbeitsrechtstage statt. Es ist wieder ein Mix aus aktueller Rechtsprechung, Workshops und aktuelle Themen für die Arbeit der Interessenvertretung. Wir haben wieder tolle Referent*innen vor Ort und freuen uns über eure Anmeldungen. Weiter zu Programm & Anmeldung
12. AUG Konferenz in Sprockhövel am 19.03.2025

Am 19.03.2025 hat unsere 12. AuG Konferenz mit großer Beteiligung stattgefunden.Im Zentrum der Konferenz stand das Verhältnis von Arbeit und Gesundheit und wie Belastungsfaktoren reduziert werden können. Darüber hinaus wurde ein Praxisbeispiel zur anlassbezogenen Gefährdungsbeurteilung vorgestellt. In vielen Betrieben sind Stellenabbau und #Verlagerungen zurück auf der Tagesordnung.Gerade in diesen Zeiten gehört der gemeinsame Einsatz für gesunde Arbeitsbedingungen auf die Agenda.Chronische Unterbesetzung, unrealistische #Leistungsanforderungen, stärkere #Arbeitsverdichtung und letztlich Überlastungen der Beschäftigten sind häufig die Folge. Daher: Investitionen in gute Arbeitsbedingungen sind Investitionen in die Zukunft der Beschäftigten! Mit den #Mitbestimmungsrechten nach BetrVG ist es Betriebsräten möglich, bereits im Planungsstadium einer #Restrukturierung über neue Strukturen, die gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeits- und Leistungsbedingungen und realistische Personalvorgaben zu verhandeln. Dabei ist es entscheidend, rechtzeitig auf eine vorausschauende #Gefährdungsbeurteilung für die zukünftigen Arbeitsplätze zu drängen und bei der Information zu Betriebsänderungen oder in Verhandlungen zum Interessenausgleich das Ziel der gesundheitsgerechten Arbeitsbedingungen zu formulieren. Neben der BG bestätigte auch der zuständige Mitarbeiter der Landesregierung NRW, die Pflicht der Arbeitgeber*innen einer frühzeitigen Dokumentation alle arbeitsbedingten Gefährdungen für die Beschäftigte zu ermitteln und zu deren Vermeidung oder zumindest Reduktion entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Und das hat vor Aufnahme der Tätigkeit in neuen Strukturen zu erfolgen! Die Teilnehmenden erklärten ihre Solidarität mit den Kolleg*innen von Ford, thyssenkrupp und allen anderen Beschäftigten, die aktuell um ihre Arbeitsplätze kämpfen! Hier ein kleiner Eindruck: